Eins steht fest, es gibt wirklich eine gute Auswahl an unterschiedlichen Content Management Systemen. Die Unterschiede kennen Werbeagenturen genau oder zumindest war es einmal so, bis sie sich auf ein CMS festgelegt hatten, welches sie jetzt noch immer verwenden und ihren Kunden verkaufen.

Eine CMS pro Agentur?
Wo ist die Vielfalt?

Auch wir haben uns für ein CMS entschieden, mit dem wir am liebsten arbeiten. (Keine Sorge, all die Vorteile zählen wir Ihnen noch auf.) Aber auch wir begrenzen uns auf ein System, weil es uns als Agentur unmöglich ist, jedes CMS bis ins Letzte zu beherrschen. Wir wollen Ihnen eine optimale Betreuung bieten. Das funktioniert nicht, wenn wir in jeder Suppe rumrühren, die im Netz gekocht wird. Nein, wir haben uns entschieden und vertreten unsere Entscheidung jederzeit.

Vielleicht ist dieser Artikel auch eine kleine Rechtfertigung unserer Entscheidung, aber eigentlich wollen wir Ihnen nur einen Einblick in das Warum geben: Warum wir uns für ein gewisses Content Mangement entschieden haben.

Natürlich bieten wir auch die Implementierung anderer CMS an, was wir jedoch unseren Freelancern überlassen, die Experten in ihrem jeweiligen CMS sind.

Aber es nützt Ihnen nichts zu wissen, dass ein gewünschtes CMS auch umgesetzt wird. Das ist Vorraussetzung an eine Werbeagentur, die CMS anbietet. Das ist klar.

 

Lassen Sie uns Ihnen zunächst einen kleinen Einblick in verschiedene Content Mangement Systeme geben. Sie entscheiden.

Übersicht

 

CMS: WordPress

WordPress ist ein Open-Source-CMS.

Das ist schon mal gut. Immerhin müssen Sie dieses Content Management System nicht käuflich erwerben und das CMS wird kontinuierlich von seiner Community weiterentwickelt und bietet viele Anbindungsmöglichkeiten mit anderen System an.

Beliebt - auch bei Hackern.

WordPress gehört mit zu den beliebtesten und meist verwendeten CMS. Klingt gut, aber wenn jede vierte Website im Netz mit WordPress aufgebaut ist, ähneln sich viele. Und für welches CMS werden sich Hacker wohl entscheiden, wenn sie den nächsten Cyberangriff planen?

CMS, das als Blog gedacht war.

WordPress gehört wahrscheinlich zu den bekanntesten Content Mangement Systemen – selbst für Firmen, obwohl WordPress lange Zeit seinen Ursprung als Blog hatte und man diesen Ursprung noch immer an der Struktur des Dashboards erkennen kann.

Durch die Installation verschiedener Plugins kann man unzählige zusätzliche Funktionen einrichten. Wo jedoch all diese Plugins und ihre Funktionen versteckt liegen, ist ein bisschen wie im Klickdschungel. Also, man klickt sich durch alle Reiter des Dashboards, bis man findet, was man sucht. Leider auch nicht immer erfolgreich. WordPress wirkt also ziemlich verschachtelt und wenig intuitiv, sofern Sie sich nicht nur auf das Schreiben eines Beitrages konzentrieren – wo wir also wieder beim Blog wären.

Die Unmengen an Plugins bieten jedoch nicht nur Vorteile. Es gibt keine Garantie, dass die Plugins auch alle die Sicherheitsstandards einhalten.

Hier ein paar Ausschnitte, wie es im System selbst aussieht.

Das Dashboard

Wordpress - CMS

 

Die Übersicht all Ihrer Seiten

In der Übersicht sehen Sie all Ihre angelegten Seiten in einer Liste. Ob Entwurf, in Planung oder bereits veröffentlicht, alle Unterseiten der Website befinden sich in dieser paginierten Liste.

Nachteil: Sie können die Seitenstruktur Ihrer Website nicht in dieser Liste erkennen und wissen demnach nicht, welche Unterseiten zu welchem Menüpunkt gehören.

Wordpress - CMS

 

Neue Seite anlegen

Je nachdem, wie die Template-Einstellungen Ihres WordPress-Projektes sind, unterscheiden Sich die Möglichkeiten, wie Sie Inhalte für eine neue Seite eintragen können.

Es kann sein, dass Sie eine Art Baukasten vorfinden oder nur die Möglichkeit haben, Text, Bilder und Links einzuarbeiten und zu formatieren.

Für die Suchmaschinenoptimierung hat WordPress mit der Erweiterung Yoast SEO eindeutig die Nase vorn. Es ist extrem benutzerfreundlich und bietet einen großen Funktionsumfang.

Wordpress - CMS

Wordpress - CMS

 

CMS: Typo3

Mein persönlicher Nemesis

Typo3 ... wir beide werden wohl ewig auf Kriegsfuß stehen. Ja, ich spreche aus persönlicher Erfahrung und es tut mir leid, dass ich so voreingenommen klinge. Aber besser voreingenommen, als keine Ahnung, von was ich rede ;-)

Typo3 ist auch ein Open-Source-System, das jedoch über seine eigene Programmiersprache verfügt. Ich musste bei unserem letzten Projekt zum Glück nicht in die Programmierung abtauchen.

Um hier nicht auszuschweifen, liste ich Ihnen die Dinge auf, die mir beim Arbeiten mit dem CMS aufgefallen sind und welche Sie als Kunde natürlich auch betreffen.

  • Typo3 ist unübersichtlich. Wir besitzen im Gegensatz zu WordPress zwar einen Seitenbaum, von dem wir die Struktur der Website ablesen können, aber links neben dem Seitenbaum gibt es noch ein weiteres Menü.

Typo3 - CMS

 

  • Das Backend ist sehr langsam. Wenn man nur ein Element kopiert, lädt sich die Seite neu. Wenn man ein Element einfügt, lädt sich die Seite wieder neu ... und glauben Sie mir, da es bei Typo3 keine Templates gibt, ist man sehr lange mit Kopieren und Einfügen beschäftigt.
  • Im oberen Bild können Sie schon erkennen, dass sich eine Seite aus diesen ineinander verschachtelten Kästen zusammensetzt. Bis man also den Kasten mit einem Textbaustein erreicht hat, kann man schon mal eine Weile scrollen. Je mehr Inhalte Ihre Website besitzt, umso eher kann es aussehen, wie bei diesem Projekt, wo wir Referenzen in eine Galerie eingepflegt haben: (Scrollen notwendig).

Typo CMS

Wenn man im oberen Beispiel also einen neuen Inhaltskasten einfügen will, sollte man ja aufpassen, dass man ihn an der richtigen Stelle einfügt, oder es zerhaut einem die entsprechende Seite. Ja, sie können Ihre eigene Website mit Typo zerstören.

Weitere Nachteile:

  • durch blockhaften Aufbau sehr unübersichtlich und z.B. bei Galerien oder Seiten mit größeren Umfang muss man nur scrollen (Bsp. Seite - Maßnahmenblock muss um 15 weitere ergänzt werden, Seite wird unendlich lang)
  • kein Forum-Support
  • Erweiterungen (Einbindung von suchmaschinenfreundlichen URLS, Social Media, etc.) funktionieren mit aktuellen Versionen meist nicht
  • steht auf einem Fun­da­ment, das bei jeder noch so leich­ten Erschüt­te­rung zusam­men­bricht (bezieht sich auf Updates, die nicht darauf ausgerichtet sind, das eingebaute Plugins oder Eigenlösungen weiter funktionieren)
  • um Inhalte zu bearbeiten, muss man sich wie bei WordPress durch mehrere Ebenen klicken
  • Redakteure für die Inhaltspflege des Systems brauchen einen Lehrgang, da Typo3 ein zu kompliziertes Backend für den einfachen Gebrauch bietet

 

CMS: Joomla

Joomla ist wie WordPress und Typo3 auch ein Open-Source-CMS.

Die SSL-Verschlüsselung für das Dashboard und eine Zwei-Faktor-Authentifizierung bilden Teil des Grundsystems für Joomla.

In der Erweiterbarkeit des Systems zieht Joomla den kürzeren. WordPress ist so beliebt, dass für dieses System die meisten Templates und Erweiterungen erstellt werden. Jedoch muss man bei manchen Freemium-Modellen Werbung im Dashboard von WordPress ertragen.

Auch wenn Joomla nicht so viele Erweiterungen bieten kann, bringt es von Haus aus vielfältigere Möglichkeiten mit (vor allem bei den Benutzerrollen und den frei-konfigurierbaren Inhalts-Kategorien).

Joomla CMS

 

Seitenstruktur

Auch hier erkennt man, dass es keinen klaren Seitenbaum gibt, um die Menüstruktur der Website zu erkennen.

Joomla CMS

 Joomla CMS

 

Was ist unsere CMS-Wahl?

CMS: MODX

Selbst wenn Sie unsere Kommentare zu den verschiedenen CMS nicht gelesen haben, so kann man beim Bildervergleich erkennen, wie stark MODX als Begleiter für Websites geeignet ist.

Wir lieben MODX, weil wir in MODX das individuelle Design Ihrer Website am besten umsetzen können. Jedes Feature ist so programmierbar, dass Sie es selbst einfach und schnell pflegen können. Mit MODX besitzen wir die größte Designfreiheit. Hier geht es nicht um irgendein Schema, in welches die Website passen muss, damit das CMS erträglich für den Kunden zu pflegen ist.

Klar, für MODX gibt es nicht viele Themes, die man erwerben kann. MODX gehört den Entwicklern, denn die Freiheiten sind grenzenlos. Somit kann jede Website und jedes Template individuell auf Ihr Unternehmen und Ihre Anforderungen zugeschnitten werden.

 

SEO und Sicherheit des CMS

Mit MODX hat man einen sehr schlanken Quellcode, benutzerfreundliche URLs und durch die MODX-Erweiterungen SEO-Tab und SEO-Pro perfekte Hilfsmittel, wenn es um die Suchmaschinenoptimierung geht. Sie erstellen eine eigene Sitemap, schreiben automatisch Weiterleitungen in die Sitemap, falls sich eine URL ändert und geben dem Nutzer eine Übersicht, wie eine Seite bei Google angezeigt wird. (sh. erstes Bild unten)

MODX gehört wegen seiner noch geringen Verbreitung, aber auch wegen seinem Fokus auf Sicherheit zu den sichersten CMS, die es momentan auf dem Markt gibt. Es legt besonderen Wert darauf, dass jeglicher Code bereinigt wird, bevor er in die Datenbank eingetragen wird.

 

Dashboard

Das Dashboard gestaltet sich sehr übersichtlich.

Links erkennen wir den Seitenbaum, welcher die Menüstruktur der Seite abbildet. Ressourcen, so nennen sich die einzelnen Seiten, können per Drag and Drop ganz einfach verschoben werden.

Rechts erhält man eine Übersicht. Einerseits der Seitenstatistik, die durch das Statistik-Tool Matomo direkt in Ihr Dashboard eingebunden wird. Außerdem kann man in den einzelnen Bereichen Bearbeitungshinweise geben oder sehen, wer zuletzt an der Seite gearbeitet hat.

CMS MODX

 

Eine Seite anlegen & bearbeiten

Das untere Beispiel zeigt Ihnen, wie dieser Blogbeitrag in MODX aussieht.

Sie erkennen, dass wir jederzeit klar den Seitenbaum auf der linken Seite einsehen können.

Das Einpflegen der Inhalte erfolgt durch das Ausfüllen der verschiedenen Felder. Klar strukturiert, einfach und übersichtlich.

Rechts kann man auswählen, welches Template die Seite verwenden soll. Hier ist es das Schöne, dass Sie sich nichts selber zusammenbasteln müssen und das Design der Seite durch das Template komplett vorgegeben ist. Sie fügen nur noch die Inhalte ein und fertig.

CMS MODX

 

Spezielle Inhalte

Wenn eine Seite der Website über spezielle Inhalte wie Titelbilder, Referenzen, Header etc. verfügt, kann man diese Sonderpunkte ganz bequem über die Template-Variablen einstellen. (sh. Bild unten).

Auch hier gilt: Einfach Formularfelder ausfüllen oder Bilder hochladen und das System baut im Hintergrund alles zusammen, je nach Template, welches Sie gewählt haben.

CMS MODX

 

Wollen Sie die Inhalte Ihrer Website selbst pflegen?

Und das mit Hilfe eines übersichtlichen Content Management Systems, das mit seiner Benutzer- und Bedienfreundlichkeit überzeugt?

Fragen Sie uns an. Wir freuen uns auf Ihr Projekt.

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